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Duttenberg früher

 

Vor 1200 Jahren hies Duttenberg „Markung des tu Tumo“, etwas Später„Dudunburc“


Der von der Dermut bis zur Neckarbrücke nach Wimpfen sanft abfallende Hang mit Wasserscheide zwischen Jagst und Neckar war allezeit besiedeltes Altsiedelland. Zu beiden Seiten des so genannten Odenwaldlimes hinterließen die Römer deutliche Spuren.

Um 600 entwickelte sich das Dorf Duttenberg. Die schon um 800 genannte Burg (Dudunburc) hatte Anfangs wahrscheinlich eine größere Bedeutung, als wir heute erahnen können. Die unmittelbar daneben liegende ummauerte Kirche war eine Mutterkirche von dort aus wurden die umliegenden Dörfer kirchlich versorgt. In Duttenberg wurde und wird auch heute noch der heilige Kilian verehrt.

Auch die Kreuzkapelle beim Duttenberger Wehr ist bedeutend. An dieser Stelle lag in römischer Zeit ein Kultplatz. 1959 sind in dieser Kapelle 14 Bilder der in Süddeutschland seltenen Legende des heiligen Kreuzes freigelegt worden.


Die Kreuzkapelle

Freigelegte Bilder der Nordseite der Kreuzkapelle

Südseite

Blick zum Altar

 

 

Die Burg zu Duttenberg

 

Vor dem Reißenhof in Duttenberg stand an der Stelle ein Schloss oder eine Burg. Ein langer unterirdischer Gang soll die Burg mit dem Schloss Heuchlingen jenseits der Jagst verbunden haben.

1599 hatte der letzte Ritter in Duttenberg wegen widriger Umstände seine Wohnung und seinen Güterbesitz an den Deutschen Orden verkauft.

Eine ganze Anzahl von Urkunden sprechen dafür, dass die Burg, auch wenn sie heute kaum noch als solche erkannt werden kann, besonders im 14. Jahrhundert eine große Bedeutung gehabt haben muss.


Der Reißenhof und die alte Kelter

 
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